

Die weitestgehende Rückkehr zur Beweglichkeit ist
ein zentrales Ziel der neurologischen Rehabilitation. Bei schweren
Lähmungen wird in der Physiotherapie schrittweise über die
Mobilisierung in den Sitz, Verbesserung der Kopfkontrolle,
schließlich die isolierte Bewegung gelähmter Muskelgruppen in
verschiedensten Ausgangsstellungen angestrebt.
In der Rückbildung von Lähmungserscheinungen ist meist von längeren
Zeiträumen auszugehen. Viele Schlaganfallbetroffene erreichen erst
nach längeren Wochen der stationären Rehabilitation wieder die
Gehfähigkeit.
Die Klinik verfügt über sehr umfassende Möglichkeiten der
Behandlung motorischer Störungen. Gangtrainer- und Laufbandtherapie
unter Entlastung des Körpergewichtes ermöglichen auch Gehübungen
für Schwerbetroffene, so dass rehabilitative Fortschritte rascher
eintreten als mit konservativen Methoden.
Bei Ataxien (Gleichgewichtsstörungen) kann als spezielles
Trainingsgerät der Balance-Master eingesetzt werden.
Die sehr gut ausgebildeten Physiotherapeuten verfügen über ein
breites Spektrum fachlicher Befähigungen und Spezialkenntnissen. In
Kooperation mit Sanitätshäusern steht ein großes Hilfsmittelangebot
zur Verfügung, das auf die speziellen Bedürfnisse des Patienten
angepasst, abgestimmt und vor Ort erprobt werden kann.

Vielfältige Massagetechniken, Stromanwendungen,
Wannenbäder, Kneipp’sche Anwendungen sind im Hause möglich.
Besondere Bedeutung hat die Lymphdrainage bei gelähmten Armen und
Beinen. Durch sie und spezielle Kompressionsbandagen können die
betroffenen Extremitäten vom überschüssigen Gewebswasser entstaut
werden.
Unterstützende Wirkung durch Bäder mit Naturessenzen und Ölen,
Naturmoorpackungen, Elektrotherapie mit Salbeneinbringung ins
Gewebe sowie Schmerzbehandlung durch Interferenzregulationstherapie
ist nur ein kleiner Bereich der umfangreichen Wirkungspalette.
© 1997- Wicker-Gruppe |
Seite empfehlen |
Seitenübersicht |
Suche |
Aktualisiert am 10.03.2008